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Angehörigen-Gespräche

Jeden ersten Mittwoch 16.30-17.30Uhr in den Rheinischen Kliniken Bonn und jeden dritten Mittwoch 17.00-19.00Uhr in der Thomas-Mann-Straße 36. Die Teilnahme an den Gesprächen ist ohne Voranmeldung möglich und kostenlos.

Telefonmöglichkeiten

Auskunft erteilen auch erfahrene Mitglieder unter ihrem privaten Telefonanschluss:
Dorle Durban0228 - 2897 350
Ilse Denda0228 - 22 93 63
Edgar Holzer0228 - 34 34 87
Hildegunt Schütt0228 - 48 19 09

Vorträge, Kino & weitere Veranstaltungen

Wir treffen uns regelmäßig zu Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen für Mitglieder und Gäste. Die Referate werden von Fachleuten gehalten und befassen sich z.B. mit Behandlungsmethoden, Medikation, Unterbringung, Betreuung, Versorgungsfragen und Erbrecht.

Aktuelles / Veranstaltungen

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Informations- und Fortbildungs­veranstaltungen zum Thema "Psychische Erkrankungen"

"Hilfe für psychisch Kranke e.V. Bonn/ Rhein-Sieg' startete 2001 das ‚Schulprojekt", das sich primär an Schüler, Lehrer und Eltern der Mittel- und Oberstufe in der Region Bonn ansässiger Schulen wendet.
(Schulprojekt "Psychische Erkrankungen" PDF)

Seit 2008 klären Angehörige und Fachleute im monatlichen Rhythmus über die wichtigsten psychiatrischen Krankheitsbilder auf, geben konkrete Tipps für den Umgang mit Betroffenen und thematisieren den Zusammenhang zwischen Sucht- mittelkonsum und dem Auftreten von psychischen Erkrankungen. Zur besseren Veranschaulichung schildern Betroffene ihre persönliche Krankheitsgeschichte.

Ziel dieser Veranstaltungen ist es, bestehende Vorurteile abzubauen und die Teilnehmer umfassend über die Möglichkeiten moderner Therapien, vorbeugende Maßnahmen und Hilfsangebote zu informieren.

Hintergrund

Lt. Studien des Robert-Koch-Instituts sind bei 10% der Kinder und Jugendlichen emotionale Störungen zu beklagen. Andere Studien verweisen darauf, dass ca. 25% der jungen Menschen als psychisch auffällig anzusehen sind. 5% müssen als chronisch psychisch krank betrachtet werden.

Zielgruppen

2008 wurde die Broschüre "Psychische Erkrankungen bei jungen Menschen – Ein Informationsprojekt für Schulen" erstellt und an Schüler, Lehrer, Eltern, Schulpflegschaften, Lehrerverbände, Schulämter, Gesundheitsfürsorge und an die Öffentlichkeit in der Region Bonn und darüber hinaus verteilt.
Beiträge zur Broschüre kamen von Fachleuten, Betroffenen, Pädagogen und Ange- hörigen, um die unterschiedlichen Erfahrungen und Sichtweisen zu erfahren.
Übersichten zu Einrichtungen und Angeboten für psychisch Kranke und deren Familienmitglieder in der Region Bonn und eine Literaturübersicht schlossen sich an.

Informations- und Fortbildungsveranstaltungen

Insgesamt wurden bis Ende 2011 vierzig Veranstaltungen für ca. 2.150 Personen in der Region Bonn durchgeführt, die sich an folgende Gruppen wenden:
- Schüler, Lehrer und Eltern (Informationsveranstaltungen)
- Lehrer (Fortbildungsveranstaltungen)

Auszeichnungen

2009, 2010 und 2011 erhielt das Projekt acht öffentliche Auszeichnungen (PDF). 2011 sind wir zum ersten Mal Stipendiant von startsocial ( Allianz, Atos, ProSieben SAT1 Medien AG, McKinsey ))
Schwerpunkte der Landesregierung Nordrhein-Westfalen zum Thema "Psychische Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen":
- Neue Wege gehen
- Direkter ans Ziel kommen
- Wirksame Verfahren finden
- Neue Türen öffnen
- Hürden abbauen
- Erkenntnisse verfügbar machen
Diesen Zielsetzungen genügen wir durch das Konzept für unsere Veranstaltungen.

Schulungen im außerschulischen Bereich

Neben den Veranstaltungen in Schulen hat sich seit Jahren eine zweite Veranstaltungsreihe etabliert, da immer mehr außerschulische Institutionen ähnlich strukturierte Veranstaltungen mit uns durchführen möchten.

Hintergrund

Ca. 39% der deutschen Bevölkerung leiden innerhalb eines Jahres an einer diagnostizierbaren psychischen Erkrankung. Am häufigsten sind Depressionen, Angststörungen, psychosomatische Erkrankungen und Suchterkrankungen.
Der Anteil der psychischen Erkrankungen an der Arbeitsunfähigkeit nimmt seit 1900 kontinuierlich zu und beträgt inzwischen 15-20%.
Der Anteil psychischer Erkrankungen an vorzeitigen Berentungen wächst. Sie sind inzwischen die häufigste Ursache für eine vorzeitige Berentung.
Die volkswirtschaftlichen Kosten durch Produktionsausfälle. medizinische und therapeutische Behandlungen, Krankengeld und Rentenzahlungen sind enorm.
Sie liegen bei ca. 3,3 % des Bruttoinlandsproduktes.
( Quellen: ‚Aufruf zur psychosozialen Lage in Deutschland 2011', Statistisches Bundesamt und Robert Koch Institut )

Ziele
- Wissen um die psychischen Erkrankungen vermitteln
- Ängste im Umgang mit Betroffenen abbauen
- Risiko bewusst machen, dass der Suchtmittelkonsum psychische Erkrankungen auslösen können
- Stigmatisierung von psychisch Erkrankten beseitigen
- Möglichkeiten moderner Therapien bekannt machen
- Erkrankten schnellstmöglich eine fachärztliche Behandlung vermitteln

Ablauf

Bei Beibehaltung des Themas und der Ziele finden im außerschulischen Bereich ganztägige Fortbildungsveranstaltungen statt, da es sich um berufstätige Erwachsene handelt, die im Gegensatz zu den Schülern ein anderen Erfahrungs- und Wissenshintergrund besitzen. Der interaktive Ablauf steht hier im Vordergrund. Bis Ende 2011 wurden 50 außerschulische Veranstaltungen mit 1.460 Personen durchgeführt.

Zielgruppen
- Polizeipräsidium
- Vereine mit sozialen Aufgaben
- Behörden
- Familienzentren / Jugendämter
- Freiwilliges Soziales Jahr

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Externes Arbeitstraining

Nach Abklingen der psychischen Störungen ist der Wiedereinstieg in den Beruf oder die Ausbildung häufig ein zu großer Sprung. Der Verein bietet daher ein vorbereitendes Training für die Erprobung und Stärkung der Arbeitskraft an. Dieses fi ndet an ausgewählten externen Arbeitsplätzen statt.

Ziele Externes Arbeitstrainings

  • Berufl iche Orientierung und Erprobung
  • Vorbereitung für weitergehende Maßnahmen der berufl ichen Rehabilitation oder für Maßnahmen zur zusätzlichen Qualifi zierung bzw. Umschulung
  • Integration in den allgemeinen Arbeitsmarkt für Teilzeit- oder Vollzeittätigkeit, ggf. auch für eine „geringfügige Beschäftigung“ (400-Euro-Job)

Angebot

  • Vorbereitende Informations- und Beratungsgespräche ggf. mit Angehörigen oder anderen Bezugspersonen
  • Gespräche zur Entwicklung von beruflichen Perspektiven
  • Erarbeitung eines individuellen Hilfeplanes
  • Psychosoziale Betreuung der trainierenden Person während des gesamten Arbeitstrainings durch Fachkräfte
  • Beratung und Unterstützung der Vorgesetzten am Arbeitsplatz

Trainingsplätze

Das externe Arbeitstraining erfolgt auf Arbeitstrainingsplätzen in öffentlichen Einrichtungen und in der freien Wirtschaft. Die Auswahl des Trainingsplatzes erfolgt entsprechend der berufl ichen Ausbildung, der besonderen Fähigkeiten und der persönlichen Vorstellungen der trainierenden Person, beispielsweise

  • im öffentlichen Bereich (Büchereien, Museen, Verwaltungsstellen)
  • an Hochschulen (Bibliotheken, Schreibbüros, Verwaltungsbereich, Küchenbereich)
  • in sozialen Einrichtungen, wie Kindergärten oder Pfl egeheimen
  • in handwerklichen Betrieben und in kleineren Industriebetrieben

Vergütung und Versicherung für Trainierende

Die Trainierenden erhalten ein nach Einsatzzeit gestaffeltes geringes Entgelt, sind unfall- und haftpfl ichtversichert und bekommen in Härtefällen auch Fahrgeld.

Voraussetzungen

  • psychische Erkrankung oder Behinderung, nachgewiesen durch ein fachärztliches Attest, das für 1 Jahr gilt
  • nicht in einer akuten Krankheitsphase oder akut suchtkrank
  • grundsätzliche Bereitschaft, sich mit dem Thema Arbeit zu befassen
  • Bürger/Bürgerin von Bonn oder (eingeschränkt) Rhein-Sieg-Kreis mit positiv beschiedenem Antrag auf Eingliederungshilfe

Dauer

Das externe Arbeitstraining dauert mindestens 3 Monate, maximal 2 Jahre. Es steigert sich, abhängig von der Leistungskraft, von 2 Stunden auf 6 bis 8 Stunden täglich.

Kontaktaufnahme

Hilfe für psychisch Kranke e.V. Bonn/Rhein-Sieg
- Arbeitstraining -
Kaiserstr. 79
53113 Bonn

Tel. 02 28 - 479 390
Fax 02 28 - 2 891 492
arbeitstraining@hfpk.de
www.hfpk.de

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