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Angehörigenkreis

Liebe Angehörige, leider können Corona-bedingt derzeit die Angehörigentreffen nicht in Präsenz stattfinden.

Daher bieten wir vorerst an jedem 3. Mittwoch im Monat von 17:00 bis 19:00 Uhr ein Zoom-Online-Treffen an.

Wer dazu kommen und den Link für das Gruppengespräch erhalten möchte, schreibe bitte eine Mail an: angela.boettges@gmx.de

"Seele trifft auf Schule"

HfpK e.V. bietet die "Seele trifft auf Schule"-Veranstaltungen ab sofort auch Online an.

Interessierte Schulen schreiben bitte an: angela.ehlert@hfpk.de

Rat- und Hilfesuchende erreichen uns per Mail unter info@hfpk.de oder telefonisch montags und mittwochs von 9.30 – 12.00 Uhr unter der Telefonnummer: 0228 - 2891-491 und dienstags und donnerstags von 9.30 – 12.00 Uhr unter der Telefonnummer: 0151 – 175 93 973.

Telefonische Beratungen

Telefonische Beratungen werden je nach Terminwunsch von Frau Stümer an Berater/innen des HfpK e.V. vermittelt. Bitte schreiben Sie uns oder rufen Sie an, wenn Sie als Angehörige/r eines seelisch erkrankten Menschen eine Beratung in Anspruch nehmen möchten.

Für psychisch kranke Menschen stellt die Corona-Krise eine besondere emotionale Belastung dar. Deshalb verweisen wir an dieser Stelle auf wichtige Links und Telefonnummern:

Hilfe für psychisch Kranke in Corona-Zeiten

Die Eckhard Busch-Stiftung hat unter dem Link: www.eckhard-busch-stiftung.de/hinweise-hilfen/coronavirus/ hilfreiche Tipps und Hinweise zusammengestellt.

Auch die Deutsche Depressionshilfe bietet unter dem Link: www.deutsche-depressionshilfe.de Hinweise, speziell für an Depression erkrankte Menschen.

Telefonische Beratung erhalten sowohl Angehörige als auch psychisch erkrankte Menschen Tag und Nacht bei der Telefonseelsorge (kostenfrei):

0800 111 0 111 und 0800 111 0 222 sowie unter 116 123

Auch das SeeleFon (Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V.) steht Montag - Donnerstag von 10-12 Uhr und von 14-20 Uhr, sowie freitags von 10-12 Uhr und 14-18 Uhr unter der Telefonnummer: 01805 950951 oder 0228-710 024204 bereit.

Auch schreiben können Sie an die Berater/innen des SeeleFons unter: Seelefon@psychiatrie.de

Eine Offene Beratung rund um alle Bereiche des täglichen Lebens psychisch Erkrankter finden Sie unter Gemeindepsychiatrie Bonn-Rhein-Sieg gGmbH: 0228 – 9753 222. Hier können Sie auch einen Beratungstermin vereinbaren.

Leitbild von ‚Hilfe für psychisch Kranke e.V. Bonn/Rhein-Sieg‘

‚Hilfe für psychisch Kranke Bonn/Rhein-Sieg’ (HfpK) ist seit 1980 eine Interessenvertretung für Angehörige und deren psychisch erkrankte oder behinderte Familienmitglieder in Bonn und im Rhein-Sieg-Kreis mit ca. 120 Mitgliedern.

Trotz zunehmender Verbreitung sind psychische Erkrankungen immer noch ein gesellschaftliches Tabu-Thema. Viele Betroffene und deren Angehörige wissen aus Scham oder wegen mangelnder Aufklärung nicht, wohin sie sich in ihrer Not wenden können.

Deshalb verstehen wir unsere umfangreichen Aktivitäten als ‚ehrenamtlicher Dienst am Nächsten’. Denn psychische Erkrankungen treffen Menschen ohne Rücksicht auf den sozialen Status, das Alter und Geschlecht, den Bildungsstand, die religiöse oder ethnische Zugehörigkeit.

Unser oberstes Ziel ist es, durch eine aktive Aufklärungsarbeit und ein umfassendes Angebot in Form von Angehörigentreffen, Einzelgesprächen, einem Krisentelefon für psychosoziale Notfälle, themenspezifische Filmvorführungen, Beteiligungen an Veranstaltungen und differenzierte Projektangebote Informations-, Beratungs-, Präventions- und Inklusionsarbeit zu leisten. Betroffenen möchten wir die Reintegration in einen normalen gesellschaftlichen und beruflichen Alltag ermöglichen. Es müssen mehr angemessene Wohn-, Beschäftigungs- und Arbeitsmöglichkeiten geschaffen werden. Wir treten auch für den zügigen Ausbau einer gemeindenahen Psychiatrie ein.

Mit geeigneten Mitteln bemühen wir uns für ein besseres Verständnis der Öffentlichkeit gegenüber den besonderen Problemen psychisch kranker Menschen. Wir stehen für eine partnerschaftliche und verständnisvolle Zusammenarbeit zwischen Angehörigen, Betroffenen, Ärzten und anderen in der Psychiatrie Tätigen.

Insbesondere wirken wir auf Gleichstellung psychisch Kranker mit anderen Kranken und Behinderten in Behandlung und Versorgung hin. Der Abbau bestehender Diskriminierungen und die Toleranz der Nichtbetroffenen gegenüber psychisch kranken Menschen gehört nach wie vor zu unseren Zielen.

Um diese Ziele zu erreichen, sind wir eingebunden in das Selbsthilfenetz des Landes-und Bundesverbandes der Angehörigen psychisch Kranker und anderer uns thematisch nahestehender Organisationen und Einrichtungen.

Öffentlichkeitsarbeit

Unsere Öffentlichkeitsarbeit ist das Bemühen um Bekanntheit und Vertrauen in der Öffentlichkeit. Dies ist eine wichtige/notwendige Aufgabe in der heutigen Informationsgesel lschaft: Ziele und Hilfsangebote werden bekannt gemacht und Angehörige sowie Betroffene können erreicht werden.
Eine interessierte Öffentlichkeit wird aufgeklärt und Vorurteile gegenüber psychisch Kranken werden abgebaut. Ehrenamtliche Angebote und professionellen Angebote werden vernetzt.

  • Informations- und Fortbildungsveranstaltungen in weiterführenden Schulen der Region zum Thema Psychische Erkrankungen bei jungen Menschen.
  • Jahresbericht zum Geschäftsjahr
  • Broschüre Integration in das Arbeitsleben für Menschen mit einer psychischen Erkrankung in Bonn.
  • Vortrag Rechtliche Betreuung.

Begleitprobleme

Der Verein HfpK e.V. setzt sich für folgende gesellschaftliche Entwicklungen ein:

  • Professionelle Krisenhilfe rund um die Uhr
  • Regelmäßige Hausbesuche durch entsprechende psychosoziale Dienste
  • Wohnortnaher Ausbau der Vor- und Nachsorge für psychisch Kranke und Behinderte in den Gemeinden
  • Angemessene Wohn-, Beschäftigungs- und Arbeitsmöglichkeiten
  • Gleichstellung psychisch Kranker und Behinderter mit somatisch Kranken in Behandlung und Versorgung

Rat & Hilfe

Der Verein HfpK e.V. strebt folgende Punkte an:

  • Verständnisvolle Zusammenarbeit zwischen Angehörigen, Ärzten und anderen in der Psychiatrie Tätigen
  • Aufgeschlossenheit der Politiker für unsere Probleme
  • Information und Aufklärung der Öffentlichkeit und Abbau von Vorurteilen
  • Verständnis und Toleranz der Nichtbetroffenen gegenüber Menschen mit psychischen Störungen
  • Stärkung der Angehörigenbewegung:je zahlreicher wir sind, desto eher werden wir gehört