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Beurteilung zum Elternworkshop „Seele trifft auf Schule“

Die Anregung, einen Workshop für Eltern zu dem Komplex psychische Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen anzubieten, ergab sich aus einigen Gesprächen mit Eltern, die auf die zunehmende Bedeutung solcher Problemlagen hinwiesen. Die Gesamtschule Hennef Meiersheide pflegt seit ihrer Gründung ein enges Verhältnis zu ihrer Elternschaft. Schulische Veranstaltungen zu pädagogischen Fragestellungen haben daher eine lange Tradition an unserer Einrichtung.

Der stellvertretende Vorsitzende des Vereins Hilfe für Psychisch Kranke e. V. Bonn Rhein-Sieg, Herr Flohr, erklärte sich im ersten Kontaktgespräch bereit, unser Anliegen, das Thema einer breiten Schulöffentlichkeit vorzustellen, zu unterstützen. Der Verein blickt auf langjährige Erfahrungen im Umgang mit der Problematik zurück und hat bei vielen Veranstaltungen an Schulen in der Region Eltern, Lehrern und Schülern wertvolle Hinweise geben können.

Der Workshop an der Gesamtschule Hennef Meiersheide erfreute sich eines starken Interesses unserer Eltern und war auf 3 ½ Stunden ausgelegt. Die Zeitdauer der abendlichen Veranstaltung stellte für einige Teilnehmer nach einem langen Arbeitstag zunächst eine Herausforderung dar, im Rückblick waren sich die Anwesenden jedoch einig, dass der Umgang mit einer derart komplexen Materie den zeitlichen Umgang ganz und gar rechtfertigte. Die kurzweilige, vor allem aber kompetente Art und Weise, mit der die Inhalte von den Referenten im dialogischen Prozess dargeboten wurden, führten im Verlauf des Abends immer wieder zu interessanten Zwischenfragen und Diskussionen, bei denen auch persönliche Schicksale zur Sprache kamen. Die Anwesenheit von persönlich Betroffenen und ihrer Angehörigen auf Seiten des Veranstalters half den Eltern ganz entscheidend, Unsicherheiten abzubauen. Somit konnten in einer interaktiven Form viele offene Fragen erschöpfend geklärt und praktische Hilfen und Ratschläge entwickelt werden.

Die Referenten deckten mit ihren Vorträgen ein breites Spektrum unterschiedlicher Aspekte ab und setzen vielfältige Akzente, die bei den Teilnehmern sowohl das Verständnis entwickelten wie auch das Bewusstsein für die Vielfalt psychischer Erkrankungen schärften. Die vielfältigen Hilfsangebote, auf die der Verein verweisen konnte, vervollständigten den Eindruck, dass der Workshop einen wichtigen Beitrag leistet, ein brisantes Thema aus der Tabuzone zu holen.

Als Konsequenz des Erfolges der Veranstaltung entwickelte sich in der Zwischenzeit die Idee zu einem Klassenprojekt, um auch Schüler an das Thema heranzuführen. Die Enttabuisierung und die Entwicklung von Verständnis stehen dabei im Vordergrund.

Die Schulleitung, das Lehrerkollegium und die Schulpflegschaft der Gesamtschule Hennef Meiersheide sind sich einig, dass die Veranstaltung ohne Einschränkungen anderen Bildungseinrichtungen empfohlen werden kann.

Heinz Wegmann
Didaktischer Leiter Gesamtschule Hennef Meiersheide

Landesinitiative NRW: Psychische Gesundheit von Kindern und JugendlichenBroschüre - Sonnenkinder - Angebote für Kinder und Jugendliche von psychisch kranken Eltern

Das Projekt „Sonnenkinder“ Angebote für Kinder und Jugendliche von psychisch kranken Eltern ist aufgenommen worden als ‚starkes Projekt im Rahmen der Landes­initiative Starke Seelen NRW‘.Sonnenkinder-LogoSeele trifft auf Schule

Die Projekte „Seele trifft auf Schule“ Psychische Erkrankungen bei jungen Menschen - Ein Informationsprojekt für Schulen und „Sonnenkinder“ Angebote für Kinder und Jugendliche von psychisch kranken Eltern sind vor kurzem als ‚freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe gemäß § 75 KJHG‘ anerkannt worden.

Begleitprobleme

Der Verein HfpK e.V. setzt sich für folgende gesellschaftliche Entwicklungen ein:

  • Professionelle Krisenhilfe rund um die Uhr
  • Regelmäßige Hausbesuche durch entsprechende psychosoziale Dienste
  • Wohnortnaher Ausbau der Vor- und Nachsorge für psychisch Kranke und Behinderte in den Gemeinden
  • Angemessene Wohn-, Beschäftigungs- und Arbeitsmöglichkeiten
  • Gleichstellung psychisch Kranker und Behinderter mit somatisch Kranken in Behandlung und Versorgung

Rat & Hilfe

Der Verein HfpK e.V. strebt folgende Punkte an:

  • Verständnisvolle Zusammenarbeit zwischen Angehörigen, Ärzten und anderen in der Psychiatrie Tätigen
  • Aufgeschlossenheit der Politiker für unsere Probleme
  • Information und Aufklärung der Öffentlichkeit und Abbau von Vorurteilen
  • Verständnis und Toleranz der Nichtbetroffenen gegenüber Menschen mit psychischen Störungen
  • Stärkung der Angehörigenbewegung:je zahlreicher wir sind, desto eher werden wir gehört

Öffentlichkeitsarbeit

Unsere Öffentlichkeitsarbeit ist das Bemühen um Bekanntheit und Vertrauen in der Öffentlichkeit. Dies ist eine wichtige/notwendige Aufgabe in der heutigen Informationsgesel lschaft: Ziele und Hilfsangebote werden bekannt gemacht und Angehörige sowie Betroffene können erreicht werden.
Eine interessierte Öffentlichkeit wird aufgeklärt und Vorurteile gegenüber psychisch Kranken werden abgebaut. Ehrenamtliche Angebote und professionellen Angebote werden vernetzt.

  • regelmäßige Veranstaltungen
  • Teilnahme an Informationstagen
  • Informationsveranstaltungen in Schulen, bei Polizei und Ordnungsamt sowie in Einrichtungen mit einem sozialen Hintergrund
  • Pressearbeit
  • Öffentliche themenbezogene Filmvorführungen
  • Jahresbericht zum Geschäftsjahr 2014 - Broschüre
  • Externes Arbeitstraining - Flyer
  • Regionale Einrichtungen für psychisch Kranke und überregionale Organisationen - Broschüre
  • Psychiatrische Krankheitsbilder - Broschüre
  • „Seele trifft auf Schule“ - Flyer
  • „Seele trifft auf Schule“ Psychische Erkrankungen bei jungen Menschen – Ein Informationsprojekt für Schulen - Broschüre
  • Kontakte zu seelisch erkrankten Menschen - Flyer
  • „Sonnenkinder“ – Angebote für Kinder und Jugendliche von psychisch kranken Eltern - Broschüre & Flyer
  • Wir stellen uns vor - Flyer in mehreren Sprachen (deutsch, englisch, türkisch, arabisch, russisch)
  • Internet: www.hfpk.de

Wir stellen uns vor
Erste Informationen für Betroffene mit Migrations­hintergrund in englisch, türkisch, russisch und arabisch.
mehr Infos
hier! (PDF)

Flyer Hinweis - türkisch / deutsch

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